
Mit Rückkehr aus Brüssel von der Radtour mit Bert ist der Sommer und die lange Sommerpause für mich beendet, der Herbst kann kommen. Und hat sich auf der Tour bereits in Form von Wind, Regen und Nebel immer wieder blicken lassen.
Wow, 850km in 8 Tagen hab ich dank Windschatten und moralischer Unterstützung von Bert ohne Blessuren oder sonstigen Schäden sehr gut überstanden. Ab Bad Krozingen in gerader Linie nach Dünkirchen ging’s los am Montag … am Sonntag waren wir da. Mit Minimalgepäck kamen wir in verschiedensten AirBNB, Hotel oder Bed and Breakfast Lokalitäten unter. Die mit Abstand besten Erfahrungen machten wir in den Bed and Breakfast Unterkünften. Mit viel Herzlichkeit und Liebe gab es hier mal eine Falsche Wein geschenkt, ein majestätisches Frühstück oder auch neugierig-zugwandt tierische oder kindliche Hausbewohner. Die für mich längste Etappe war dann Dünkirchen – Brüssel mit 165km. Gott sei dank mit viel Rückenwind und Snickers. Zwischen französischer Patiseriekunst und belgischer Braukunst gab es zahlreiche schöne Begegnungen und tiefe Gepräche auf dem Rad. Mit 6 bis 7 Stunden im Sattel gab es ja genug Zeit… Meinen nicht vorhanden Radhelm ziehe ich vor Bert, der die Tour mit zwei vorherigen und einer nachfolgenden Etappe ohne einen Tag Pause bestritt.

Ein bisschen weiter zurück geblickt verbrachte ich den überwiegenden Teil des Augustes im nicht allzu fernen Osten. Zuerst besuchte ich meine Familie in Wiesbaden und in Sachsen-Anhalt in drei Teilen, darunter mein Elternhaus nebst Eltern, das Ökodorf 7Linden und Jonas und meine Schwester mit Familie in Halle/ Saale. Und dann…. ja und dann war ich zwei Wochen bei Christian Meyer zum Sommerretreat. Was ich dort erlebte schwingt noch sehr viel nach und wird noch mehr nachschwingen. Für mich war das eine Reise in die Innenwelt und auch eine Reise in viele Innenwelten anderer Menschen. Hab ich doch schon etwas verstanden vom menschlichen dasein konnte ich hier ganz viel dazulernen. Wie seit langem fühlte ich mich als Schwamm der aufsaugte was aufzusaugen war. Eine ganz schöne, ganz tiefe Erfahrung.
Es folgen ein paar Arbeitstage und eine Fortbildung in Dorn-Therapie bei Sven Koch. Diesmal im Fokus standen die Wirbel und die Meridiane nach TCM.
Und nochmal ganz an den Anfang des Sommers geschaut… zuerst wollte er sich ja gar nicht zeigen und dann doch mit voller Wucht kam dann die erste Hitzewelle im Juni in Freiburg an. Das fühlte sich dann schon nach Urlaub an, der ging aber erst los im Juli. Wie auch die letzten Jahre verbrachte ich 3 Wochen in Thielle am Neuenburger See mit viel Singen, Tanzen, Yoga, Gesprächen und einfach sein…. Anders und vertraut war’s wieder.
Weiter geht’s nächste Woche… dort startet unser Yoga und Movement Herbstretreat. Unser erstes Retreat in der Kratzbürste im Münstertal. Hatten wir bei den letzten Retreats Special Guests, so wird es auch diesmal wieder ein paar Überraschungen geben. Sowohl kulinarisch als auch schamanisch… We’ll see..
Wir haben noch freie Plätze und zum ersten Mal bieten wir eine kurze Teilnahme von 1, 3 oder mehreren Tagen an. Falls Du Dir nicht sicher bist und einfach mal schnuppern kommen möchtest.
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