
Wie Du vielleicht bemerkt hast, war ich in den letzten 2 Wochen nicht so sehr verfügbar. Das lag daran, dass ich 4 verschiedene Fortbildungen hintereinander absolvierte. Das war in dieser Dichte und zeitlichen Abfolge nicht geplant… ich war zugegeben auch etwas überrascht als ich meinen Kalender gesehen hab. Gleichzeitig wurde aus der Fortbildungsserie eine kleine Deutschlandreise. Von Freiburg nach Berlin nach Mainz und wieder zurück in den Schwarzwald nach Sulzburg.
An dieser Stelle nochmal danke an Patrick und KI für das Titelbild und dass ich mal wieder im Pflegeservice Freiburg tätig sein darf!
Applied Kinesiology (AK)- die Meisterklasse der Komplementärmedizin?
Los ging’s in Freiburg bei Dr. Anita Ginter. Dieses Seminar könnte man fast schon als Kaltstart bezeichnen. Mit Vollgas auf die Autobahn. Mit Muskeltests den Störungen und möglichen Heilwegen auf die Spur kommen. So würde ich es am Treffensten zusammenfassen. Dysfunktionale Muskel zeigen an, dass etwas nicht in Ordnung ist. Schritt für Schritt nähert man sich in der AK durch verschiedene Tests den Ursachen auf struktureller (Körper), biochemischer (Nährstoffmangel/ Vergiftung) oder psychischer Ebene. Der therapeutische Werkzeugkasten ist dabei sehr umfangreich. Von Akupunktur über Osteopathie, Triggerpunkttherapie, Stimmgabeltherapie, NLP bis hin zu Homöopathie oder Nährstoffsubstitution oder auch pharmazeutische Medizin kann sehr viel Anwendung finden. Das Schöne: es wird stets getestet, ob es das Richtige für den Patienten ist. Der Körper, genauer gesagt die Skelettmuskulatur, zeigt es an.
Nicht nur dass ich Einblick in dieses rießige Feld bekam, erhielt ich selbst auch Behandlungen und durfte Heilung erfahren. Inwiefern sich diese integriert und vertieft bzw. weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
Die AK und die Arbeitsweise von Dr. Anita Ginter hat mich tief beeindruckt und ich werde diesen therapeutischen Weg weitergehen. Es war – ohne Übertreibung! – eine der intensivsten Erfahrungen auf meiner Heil(er)reise…
Was bedeutet das für Dich?
Die AK wird seinen Platz in meinem Behandlungsspektrum finden. In welchem Umfang – das wird die Praxis zeigen. Momentan sehe ich die AK als Ergänzung zu meinen bisherigen Anwendungen, d.h. es geht primär um strukturelle Dysbalancen. Falls sich der Behandlungserfolg nicht einstellen sollte, bietet die AK unendliche Möglichkeiten weiter zu forschen (Pychologie, Lebensmittelunverträglichkeiten, Nahrungsergänzungen etc.).
Parietale Osteopathie
Mein insgesamt dritter Kurs bei der CURA Osteopathieschule, war der für mich am besten in die Praxis übertragbare Kurs. Das mag dran liegen, dass das Wissen, die Techniken und die Philosophie von den Vorkursen tiefer sinken konnte oder auch der Standort Berlin oder auch die Dozentin Susanne Goerke oder auch die Kurteilnehmerinnen (ich war die einzig männliche Person im Raum…). Es war schlichtweg ein stimmiges Paket. Berlin hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt und sich für mich (völlig überraschend) als Weltstadt entpuppt. Dieser dritte Kurs war auch der dritte Parietale Kurs, d.h. Muskel, Faszien, Gelenke, und war sehr Faszienlastig. Ein Feld in dem ich mich so schon zu Hause fühle. Und tatsächlich gab es auf dieser Ebene wieder viel Neues für mich zu lernen. Unglaublich was der Körper und speziell die Faszien alles zu bieten haben und wie vielfältig sie behandelt werden können.
Was bedeutet das für Dich?
Die bisher gelernten osteopathischen Techniken haben schon seinen Platz in meinem Behandlungsspektrum gefunden. Dieser Platz baut sich nun aus. Neben den überwiegend direkten Techniken, sind nun noch einige indirekte Techniken und auch Techniken mithilfe Deiner Zusammenarbeit hinzugekommen. Du darfst Dich daher auf mehr Abwechslung und vor allem weniger Schmerzen bei der Behandlung und – das wird sich zeigen – auf eine länger wirksame Behandlung freuen.
Viszerale Osteopathie
Der erste Viszerale Kurs für mich. Zur Erinnerung – die Osteopathie besteht im Wesentlichen aus Craniosakralen -, Viszeralen und Parietalen Anwendungen. Craciosakral = arbeit mit dem Schädel, der Wirbelsäule und dem Kreuzbein und den damit zusammenhängenden Strukturen. Eher sanft, feinfühlig, energetisch. Es geht um Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Anregung der Mikrozirkulation, Bewegung des Hirnwassers und der Rückenmarksflüssigkeit. In der Parietalen Osteopathie arbeitet man mit den Muskeln, Faszien und Gelenken. Bei der Viszeralen Osteopathie geht es um die inneren Organe. In diesem Kurs ging es speziell um den Brustkorb – Herz, Lunge, Zwerchfell und die zugehörigen Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Verspannungen und Rücken, Brust und Nacken. In engem Zusammenhang damit das autonome Nervensystem – was führt zu Anspannung oder besser wie führe ich Jemanden aus der Anspannung in die Entspannung.
Was bedeutet das für Dich?
Wie es sich auch beim vorherigen Kurs abzeichnete: es wird sanfter, indirekter, ruhiger. Die ersten Behandlungen habe ich nun schon hinter mir und ich kann sagen – es wirkt. So langsam verstehe ich die Osteopathie und auch den menschlichen Organismus und damit auch Dich mehr und mehr…
Konkret kann ich Dir besser helfen bei Symptomen wie:
- Nackenverspannungen
- Enge im Brustraum
- zu hohe innere Anspannung
Coaching for mental health
Welche Bedeutung liegt deinem Vornamen inne? War die vorauseilende Frage. Was beseelt Dich? War die einleitende Frage? Vielleicht hast Du Lust, Dir selbst diese Fragen zustellen und Antworten in Dir oder auch mit Hilfe von KI zu finden. Dann bekommst Du einen Geschmack von dem, worum es ging.
Dieser letzte Teil der Weiterbildungsreise war in vielerlei Hinsicht eine Heimkehr. Zunächst kam ich nach 10 Tagen Reisen durch Deutschland wieder in meine Wahlheimat, in meine Wohnung. Die Weiterbildung fand bei Human Flow in Sulzburg statt, wo ich ca. 2x pro Monat im Rahmen der Flow Kuren als Körpertherapeut arbeite und es damit auch ein Heimspiel für mich war. Und die innere Einkehr, die immer Teil von Human Flow und des Coaching ist, wie Falk es lehrt, ist auch eine Heimkehr. Und das ist schließlich die Basis vom menschlichen Dasein. Das Selbst. Die Innenwelt. Um dort hinzukommen, ging es wieder viel ums gärtnern. Im Garten der Psyche. Besonders einprägsam waren für mich in diesen Tagen die Begegnungen und die Geschichten der Menschen. Durch Zuhören und Einfühlen verstehe ich das menschliche Dasein mehr und mehr. Wusstest Du dass die Aufnahmeprüfung in die Gemeinschaft des Pythagoras in einer 2 bis 4 Jährigen Schweigezeit bestand? Erstmal nur Zuhören….
Was bedeutet das für Dich?
Für mich war es eine Erinnerung und Bestätigung, wie wirksam doch diese Form der Begleitung ist. Kennst Du folgende Themen oder leidest sogar an Ihnen?
- Chronisches Überdenken
- Limitierter Selbstwert
- Ungelöste Emotionen
- Starre Gedankenmuster
- Unauthentizität
- Fehlendes Urvertrauen
- Kindliche Aufträge
Dann sprich mich gern an. Wir können uns gezielt dem ein oder anderen Thema widmen.
Fazit
Es war intensiv. Es war bereichernd. Es war lehrreich. Es war heilsam. Nun geht es erstmal darum wieder in den Alltag zu finden, das ganze Wissen, die Erfahrung zu integrieren und natürlich auch anzuwenden. Im eigenen Leben und vielleicht in Zusammenarbeit mit Dir.
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